Und wieder fehlt die Konstanz

Erstellt am 29.08.2016 11:14 von Brügger Pascal | Download als PDF

Damen 1. Liga

Die vierte Runde der 1. Liga Meisterschaft in Kreuzlingen bot den Walliseller Damen die wahrscheinlich letzte Chance, vor der Schlussrunde nochmal Gas zu geben und mit einigen Punkten Schadensbegrenzung bezüglich der Rangliste zu betreiben.

Dass dies gegen den Tabellenersten RIWI nicht gerade einfach werden würde, war schon klar. Aber was die Wallisellerinnen da auf den Platz brachten, war alles andere als zufriedenstellend und auch nicht, zu was sie eigentlich fähig gewesen wären. Es schien, als seien alle mit ihren Gedanken noch in den Sommerferien, nur langsam fanden sie sich im Spiel zurecht. Die Gegnerinnen hatte somit einfaches Spiel und ohne nennenswerte Gegenwehr gingen alle drei Sätze verloren. Das musste besser werden!

Gleich im Anschluss ging es weiter gegen Jona. Auch hier klappte ausser ein paar guten Einzelleistungen nicht viel und wie schon das erste ging auch dieses Spiel ohne einen einzigen Satzgewinn verloren. Mindestens ein Punkt wäre durchaus möglich gewesen, im zweiten Satz konnten sich die Wallisellerinnen nochmal aufraffen und kamen bis auf zwei Bälle an Jona heran. Aber auch hier fehlten die letzte Konsequenz hinter dem Ball und der Siegeswille, den man bei diesem Team schon öfters sehen konnte und der auch schon Partien entschieden hat.

Obwohl die Hitze allen Spielerinnen zu schaffen machte, war der Tag noch nicht vorbei und das letzte Spiel gegen Bäretswil stand auf dem Plan. Dank einigen guten Aufschlägen und Eigenfehlern der Gegnerinnen konnte sich Wallisellen gut in der Partie halten und musste sich erst bei den letzten zwei Bällen mit 10:12 geschlagen geben. Die zwei folgenden Sätze glichen in etwa denen der ersten beiden Spiele, es lief nichts mehr. Somit schlossen sie diesen Tag mit null Punkten ab.

Die Momente, wo offensichtlich wurde, was die einzelnen Spielerinnen eigentlich könnten, hielten sich leider in Grenzen. Hier hat sich einmal mehr gezeigt, dass einerseits bei einigen ein Trainingsrückstand besteht und andererseits der Glaube ans Team nicht immer da ist. Vergleicht man diese drei Spiele mit den teilweise sehr kämpferisch geprägten Spielen vom letzten Spieltag, hat man nicht den Eindruck, dieselbe Mannschaft gesehen zu haben. Das ist sehr schade. Nun ist es lediglich noch mit einem perfekten letzten Spieltag möglich, den unschönen letzten Tabellenplatz loszuwerden. Dass dies möglich ist, wissen die Spielerinnen selber und wenn sie es ernst nehmen, klappt es auch.

Es spielten: Laura Walz, Robi Graf, Vithushika Vasu, Fabienne Künzli und Alexandra Elfner


 

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