Versöhnlicher Abschluss einer schwierigen Saison

Erstellt am 31.08.2015 12:27 von Brügger Pascal | Download als PDF

Damen, 1. Liga

Auch für das Walliseller Damenteam war an diesem Wochenende der letzte Spieltag der Sommermeisterschaft, sie standen in Diepoldsau im Einsatz. Wie bereits beim letzten Mal mussten sie auch an diesem Tag wegen einem krankheitsbedingten Ausfall zu viert antreten.
Die Aufstellung und die Devise für den Tag waren schnell definiert, zwei Siege waren trotz der schlechten Ausgangslage möglich.

Auf noch feuchten Rasen startete man gegen Schlieren und konnte sehr gut mithalten. Super geschlagene Anschlagsbälle halfen dabei natürlich sehr. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum Schlussresultat von 14:15 aus Sicht der Wallisellerinnen. Ein sehr ärgerliches Resultat, aber das war der Weckruf, denn sie gebraucht haben, „Hey, es geht auch hier zu viert, wir können das schaffen!“. Einfacher wurde es zwar nicht, aber alle liefen für einander und kämpfen um jeden Ball. Und mit ihrer eigenen, wiedergewonnenen Sicherheit provozierten sie bei den Gegnerinnen immer wieder Eigenfehler. Trotz des immer knappen Resultates spielten sie ohne allzu viel Hektik und konnten so die zwei folgenden Sätze für sich entscheiden. Ein schöner Sieg für alle, der Schwung für das nächste Spiel geben sollte.

Es ging nämlich gleich weiter gegen Kleinhüningen, auch als Tabellenletzter ein nicht zu unterschätzender Gegner. Wallisellen hatte das Spiel gut im Griff, nur wenig machte sich das Fehlen einer fünften Spielerin bemerkbar. Zum Glück funktionierte das improvisierte Angriffsduo sehr gut miteinander und hielten sie im Spiel. Zwei, wenn auch nur knapp, gewonnene Sätze waren der absolut verdiente Lohn dafür.
So erreichte Wallisellen doch noch den 8. Schlussrang und verbesserte sich mit diesem Schlussspurt nochmal um einen Platz.
Insgesamt konnte die Leistung des Teams als sehr souveränen bezeichnet werde. Während der Spiele machte sich keinen Moment lang Resignation breit, alle waren bis zum Schluss voll bei der Sache und zeigten eine starke Teamleistung in einer doch recht unangenehmen Situation.
Nach diesen zwei sehr anstrengenden Spielen lud der Rhein zu einer willkommenen Abkühlung ein. Nach der vergnügten Planscherei mit Flussüberquerung ging es dann bald nach Hause zum Ausruhen.

Im Winter wird kein Damenteam im Einsatz stehen. Die Zeit sollte genutzt werden, sich über die Ziele klar zu werden und sich als Mannschaft wieder für nächstes Jahr zusammenzufinden. Die Botschaft ist ganz klar, wenn man drei von fünf Spieltagen zu viert spielen muss und dies auch noch in wechselnder Besetzung, kann dabei einfach kein gutes Resultat herauskommen.
Im Einsatz standen: Fabienne Künzli, Laura Walz, Robi Graf und Simone Hofer

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