Damen im Verletzungspech

Erstellt am 08.06.2015 10:08 von Brügger Pascal | Download als PDF

Damen, 1. Liga

Das Walliseller Damenteam reiste am Sonntag für drei Spiele nach Alpnach. Neben den hohen Temperaturen mussten sie auch diesmal mit einem personellen Problem klar kommen. Ein kurzfristiger verletzungsbedingter Ausfall dezimierte das Team aber auf lediglich vier Spielerinnen, das absolute Minimum. Trotzdem war die Stimmung im Team gut und der Kampfgeist gross.
Schon vor dem ersten Match wurde die Aufstellung diskutiert, um möglichst das ganze Feld abdecken zu können. Dies war gegen den Tabellenersten Alpnach auch nötig. Dass dann nur vier Spielerinnen auf dem Feld standen, liessen die riesige Einsatzbereitschaft aller und das konzentrierte Spiel beinahe vergessen. Sie leisteten richtig gute Gegenwehr und die Partie blieb sehr ausgeglichen. Die Gegnerinnen wussten sich leider nur mit – zwar wettkampftechnisch effektiven – aber sportlich relativ unfairen kurzen Bällen zu helfen. Gegen die hatten die Wallisellerinnen natürlich keine Chance. Dem begegneten die vier anstatt mit Resignation mit Humor und sauberem Teamplay. So machte selbst verlieren noch ein wenig Spass. Alle drei Sätze gingen nämlich mit jeweils nur zwei(!!) Bällen an Alpnach. Die Genugtuung bleibt, dass man eine starke Mannschaft mit nur vier Spielerinnen so sehr in Bedrängnis bringen konnte, dass sich diese regulär nicht verteidigen konnte.
Nach einer Pause ging es weiter gegen Elgg. Die ersten zwei Sätze verliefen ähnlich wie gegen Alpnach, es fehlte immer nur ganz wenig bis zum Sieg. Die Laufwege waren extrem lang, die Spielerinnen langsam müde und trotzdem wollten alle mindestens den einen Punkt. Auch eine weitere kleinere Verletzung hinderte sie nicht daran, im letzten Satz nochmal alles zu geben und ihn zu holen. Quasi im letzten Aufbäumen sicherten sie sich mit klarem Vorsprung den Zähler und damit das erklärte Ziel dieser Partie.
So konnte es gerne noch weitergehen. Wieder ausgeruht spielten sie noch gegen Kreuzlingen, ihres Zeichens Tabellenzweite. Auch ihnen konnten Sie in einem hart umkämpften Spiel noch einen Satz abnehmen, und das auch noch ziemlich souverän!
Hätte das Team in voller Besetzung antreten können, mit dieser Leistung hätten sie alle Spiele gewinnen können. Einfach grossartig, was sie aus Ihrer schwierigen Situation gemacht haben und wie sie sich behaupten konnten.
Es kämpften: Fabienne Künzli, Alex Elfner, Laura Walz und Selina Gentile

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