Kampfgeist alleine reicht nicht

Erstellt am 17.05.2015 22:52 von Brügger Pascal | Download als PDF

Damen, 1. Liga

Am zweiten Spieltag der Sommermeisterschaft in Wilen mussten die Wallisellerinnen bereits zum zweiten Mal in nicht kompletter Besetzung antreten. Die Abwesenheit gleich beider angestammter Vorderleute wog schwer.
Doch die beiden provisorisch eingesetzten Angreiferinnen erfüllten ihre Aufgabe sehr gut, da lässt sich für die Zukunft daran arbeiten.
Nur reichen im Normalfall Kampfgeist und Einstellung alleine nicht, auch die Bälle müssen richtig kommen und in Punkte verwandelt werden.
Und genau das war an diesem Tag das Problem. Die bewährte, normal besetzte Defensive spielte in beiden Partien relativ sicher, nur konnten deren Vorlagen nicht wie gewünscht verwertet werden. Im ersten Spiel gegen Kleinhüningen ging zwar die Taktik zum ausschalten des gegnerischen Angriffs einigermassen auf, nur konnten die Wallisellerinnen dies nicht ganz nach Wunsch ausnutzen und ihrerseits Punkte machen. So ging das über drei Sätze, welche dann auch alle verloren gingen.
Später gegen Däniken wurde eine ähnliche Taktik verfolgt, die jedoch von starken Gegnerinnen zunichte gemacht wurde. Nun kam auf allen Positionen Nervosität auf, die Fehler häuften sich und der Match war nach dem ersten Satz schon verloren.
Es muss gesagt werden, dass zumindest eines der Spiele zu gewinnen gewesen wäre. Und es ist extrem schade, dass das Team nicht auf die komplette Besetzung zählen konnte und so derart geschwächt wurde, dass ihr gewohntes Spiel nicht mehr möglich war.
Im Einsatz standen: Fabienne Künzli, Alex Elfner, Laura Walz, Robi Graf und Vithushika Vasu

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